TanzSportGemeinschaft
1991 Roßdorf e.v.
Basisgymnastik * Garde-und Schautanzsport

Leitbild und Vereinsphilosophie von Beginn an.
Ein Verein mit Kultur.

Die TanzSportGemeinschaft ist stolz auf ihre Vereinsphilosophie.


Nomen est omen
Die Vereinsphilosophie der TSG wurde bereits in der Gründungssitzung geprägt. Schon der Name des Vereins wurde mit Bedacht gewählt. Neben dem selbstverständlich erscheinenden Gründungsjahr und dem Heimatsort sollte der Hauptteil des Namens den Verein würdig repräsentieren. Das Gründungsjahr wurde ordnungsliebend, vollständig gewählt.

Zur Findung des Hauptteils benötigten die Gründungsmitglieder nicht lange.
Im Zentrum des eigentlichen Vereinsnamens sollte der Tanz stehen. Entgegen der geringschätzenden Phrase, diese Form des Hobbys sei „nur ein herum hopsen“, sollte der Verein außerdem für die Bereitstellung eines ernstzunehmenden Sports stehen.
Also war klar: „Wir machen Tanz – Sport!“

Aber was sind wir? Auch diese Frage wurde mit Absicht damals gestellt.
Ein Club? Ein Verein? Auch wenn diesen Begriffen mit Achtung zu begegnen ist, so sind sie leider teils auch mit abfälligen Floskeln wie „Was ist denn das für ein Verein?“ negativ belegt. Aber davon abgesehen, sind wir denn einfach „nur“ ein Verein? Eine juristische Person unter der irgendwelche Menschen zusammenkommen und „ihr Ding“ machen? Sind wir eine enggeschlossene Gruppierung, gebunden durch ihre gemeinsame Interesse? Diese Fragen stellt man sich bewusst.
Sicher sind Vereine und Clubs ernstzunehmende Zusammenschlüsse, aber man sah sich damals einen Tick einfach anders. Nicht als Verein oder Club. Es gab ein Ideal, das einem noch mehr am Herzen lag. Die Gemeinschaft. Eine Einigkeit, ein festverwobener Zusammenhang, ein Kollektiv, eine Einheit. Gemeinsamkeit.
Und so stand fest: „Wir sind eine Gemeinschaft!“


Das Vereinssynonym TanzSportGemeinschaft war geboren. Und mit ihm auch die damit verbundenen Idealen.




Ein Name mit Idealen

Tanz-Sport-Gemeinschaft

La dance - der Tanz
Der Tanz steht für hohe Disziplin und zugleich Freude. Disziplin und Freude stehen dabei nicht im Widerspruch.
Tanz ist Ausdruck, Ausdruck von Emotionen.

Sport
Sport hat etwas mit Leistung zu tun und die Wertung einer Leistung ist eine Frage des zugrunde gelegten Wertungssystems.
Sport, im Sinne der körperlichen Betätigung, sollte die Gesundheit mit als vorrangiges Ziel haben.

Gemeinschaft
Eine Gemeinschaft ist auch eine Formation, die einen gemeinsamen, gleichen Weg im symbiotischen Zusammenhang geht.
In der Gemeinschaft finden Menschen zusammen wie viele Bachläufe, die sich vereinen und ihre Kraft im gemeinsamen Flussbett aufbauen.


Fairerweise muss man sagen, hatte man damals mit dem Begriff „Tanzsport“ genauer den Bühnentanzsport im Fokus, ließ sich jedoch bewusst die Tür zu anderen Tanzarten Anlässen offen.
Unter den verschieden Tanzarten bildet der Bühnentanzart noch einmal eine ganz besondere Kombination.




Verstärkung durch Gesundheit, Rückgrat und Stabilität
Mit geradem Blick nach vorne und mit innerer Stärke startet die Gemeinschaft auf ihrem Weg.
Die Basisgymnastik wurde kurz nach der Vereinsgründung zu einem weiteren Standbein der TSG. Sie gliederte sich ideal in die bisherigen Ideale des Vereins ein und ergänzte diese.
Um ihre volle Kraft zu spüren, muss man sie, wie den Tanz leben. Sie fordert ebenfalls Selbstdisziplin und steht für die Gesundheit und Vernunft. Aber die Basisgymnastik steht auch für Statik und Stabilität. Sie sorgt für ein starkes Fundament und baut darauf auf, ohne die Beweglichkeit zu verlieren. Aber bei aller Beweglichkeit bleibt sie ihrem Credo auch stets treu. Sie ist wie die Wirbelsäule eines Menschen, und die innere Mitte des Tänzers.




Absicht und Vision
Beständigkeit und Ordnung nahm man mit in seine Vereinsvorstellungen auf.
Um Ordnung bemüht, wurde aus der Gemeinschaft auch schnell ein offiziell eingetragener Verein.
Ein aufgeschlossener Verein. Eine Vereinigung. Eine Gemeinschaft für alle mit demselben Ziel. Und auch das war schon zur Geburtsstunde ein wichtiges Ideal des Vereins. Wer diesen Weg nicht hätte gehen wollen, wäre an dieser Stelle falsch gewesen. Man verfolgte nicht nur das gleiche Ziel, es sollte eine Gemeinschaft für alle sein.

Um diese Bedeutung besser greifen zu können, sollte man sich einmal in die Gründerzeit zurückversetzen.
Zur Gründungszeit war der Integrationsgedanke in der Gesellschaft noch nicht so gefestigt wie vielleicht 20 Jahre später, doch die TSG machte diesen Gedanken schon damals zu einem weiteren, festen Bestandteil ihrer Vereinskultur.
Der Tanz, wie auch die Musik kennt keine Grenze, keine Sprachbarrieren, kein Schwarz und Weiß, kein Arm und Reich, kein Stark und Schwach, kein Alt und Jung.
Tanz, Sport, Gesundheit in der Gemeinschaft sollte für alle möglich sein. Es gab keine Aufnahmekriterien, die jemanden ausgrenzen würden, Sprachbarrieren überwand man mit Engagement und auf Äußerlichkeiten begegnete man choreographisch. Auch finanziell sollte sich möglichst jeder dieses Hobby leisten können. So galt für alle Tanzgruppen, dass ungeplante Zusatzkosten nach Möglichkeit vermieden würden. Außerdem sollten absolute Anfänger ebenso ihren Einstieg finden, wie Fortgeschrittene ihre Herausforderung. Wer den Weg mit der Gemeinschaft ging, war herzlich willkommen.
Auf diese Weise öffnete man die sportlichen Möglichkeiten und gab jedem die Chance in seinem Hobby sich für mehr in der Gemeinschaft verdient zu machen.
Und letztlich nicht zu vergessen, dass der Bühnentanzsport auch einen deutlichen kulturellen Aspekt beinhaltet. Ein Gut, das man mit Würde in diesem Sport mitträgt, der Moment in dem die Kür zur Pflicht wird.


Dafür stand damals und steht auch heute noch T S G.




Eine Philosophie mit Historie und Zukunft
Die hochgehaltenen Ideale des neuen Vereins waren Ideale, die die Initiatoren bereits schon im Vorgängerverein quasi über Jahrzehnte vertreten hatten. Auch da überzeugte man mit Disziplin, sportlichem Engagement und Gemeinsamkeit.
So gab es schon damals ergreifende Szenen, als beispielsweise eine nicht deutsche Tänzerin mit mangelnden Deutschkenntnissen in einer Zeit, in der dies wirklich noch ein Problem darstellte, wie selbstverständlich aufgenommen wurde. Finanziell konnte sich die, in Deutschland neue Familie kaum einen teuren Sport für ihre Tochter leisten, doch ein guter Haushalt und Einsatz machten hohe Beiträge und Zusatzkosten nicht notwendig.
Und auch 21 Jahre später sollte diese Geschichte aktuell bleiben. Denn da widerholte sie sich in ähnlicher Form. Und wieder einmal wuchs auch Jung und Alt zu einem erfolgreiches Team zusammen.

Wer mit Herz und Verstand tanzt, sieht keine Grenze, wo keine sind.
Der Tanz verleiht Flügel und vereint.

….
1991 wurde die TSG 1991 Roßdorf gegründet.


Tanz
Sport und Spaß
Gemeinschaft und Gymnastik

wird zu
Tanz
Sport und Spaß
Gemeinschaft, Gymnastik und Gesundheit

Stand: 1991; umgesetzt 2002; ergänzt 2013
Aktualität: 01.01.2014

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