TanzSportGemeinschaft
1991 Roßdorf e.v.
Basisgymnastik * Garde-und Schautanzsport

Vereinshistorie im 10. Jahr

TSG 1991 Roßdorf e.V.
Ein Verein, der schon vor seiner Entstehung Geschichte schrieb.

- Der Verein im Überblick

- Die Urzeit und Vorgeschichte
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Erste Schritte
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Zwischen Schritt
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Klares Ziel
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Fünf vor Zwölf
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Der große Umbruch
- Der neue Verein entsteht
- Was der Verein seit 1991 so gemacht hat.

Þ Glossar

Die Vereinshistorie ist auch ein Teil der Historie der zwei Hauptinitiatoren Margit und Ralf Binder. Den ersten deutlichen Meilenstein im Roßdorfer Bühnentanzsort setzten die zwei um 1980, damals noch unter einem anderen Verein, dem sie Jahrzehnte lang Treue erwiesen.

Die Bühnentanzsport-typische Tanzarten fand man schon in den verschiedensten Abschnitten der tänzerischen Darstellungskunst. Zum Wettkampfsport, den man auch in Roßdorf aufgriff, zog es die Tänzerinnen und Tänzer, damals unter der Verantwortung von Ralf Binder, eben im besagten Jahr 1980. Zugleich gehörte man zu den ersten Vereinen des reglementierten BTS und half dem neuen, offiziellen Sport mit auf den Weg. Da die Tanzart schon lange existierte, wuchs die Zahl der Kontrahenten explosionsartig. Der Roßdörfer BTS verzeichnete von Beginn an Erfolge und war schnell bei internationalen Wettkämpfen bekannt.

Ursprünglich zeichnete sich Ralf Binder für die Tanzgruppen des damaligen Vereins als Verantwortlicher. Margit Binder trainierte eine dieser Gruppen. Den Kindern der beiden, Manuela und ihr jüngerer Bruder Sascha waren eigene Vereins und Sportwünsche von Hause aus freigestellt. Nie wurden sie zum Tanzen extra animiert. Manuela brauchte man jedoch nicht lange zu fragen. Rasch wurde sie Tänzerin und auch bald Trainerin. Anders ihr Bruder Sascha. Doch auch er konnte der magischen Anziehung des Tanzes nicht widerstehen und so schrieben bald auch die zwei eigene Tanzgeschichte.

Die Ansprüche der Aktiven wuchs, wie auch ihre Zahl. Da die Trainer rar waren und z.T. Trainerverluste ausgeglichen werden mußten, lagen bald der größte Teil der Tanzgruppen in der Verantwortung von "Binders", ein Name der bereits jetzt schon die Vorgeschichte der TSG prägte.
Dem ursprüngliche Verein zeigte man sich jovial.

Der Beliebtheitsgrad des deutschen BTS zog weite Kreise und so konnte man bald nicht nur bei nationalen, sondern auch internationalen WK auf Erfolge der Roßdörfer Tanzgruppen verweisen.

Þ Glossar

Ein klares Ziel prägte jedoch die Hand der damaligen Tanzikonen.
"Sportler zu Spitzengewinnern heran zu züchten, die schon morgen Vergangenheit sind, darf nicht das Ziel eines Trainers sein. Man (ver-) spielt (die) mit der Gesundheit der Akteuren. Langsamer Aufbau zum jeweils individuell haltbaren Erfolg und kontinuierlich Bestand an Erfolg sind wichtig, damit die Aktiven lange Spaß an ihrem Hobby und ihrem Verein haben können. Dazu gehört auch vereinsmäßiges Denken und Vereinsverbundenheit."
Alle WK wurden so abgestimmt, das die Veranstaltungen des damaligen Vereins mit den Tänzen von allen Aktiven unterstützt werden konnte, was für die Tänzerinnen und Tänzer zu Selbstverständlichkeit und einer meist schönen Pflicht gehörte.

Im letzten Jahr die die Trainerschar im ursprünglichen Verein verbrachte, steckte man neue Ziele. Nicht nur tänzerische, sondern u.a. auch im musikalischen Bereich war an eine Vereinsverstärkung gedacht. Eine Trommler-Mannschaft wurde unter der Leitung von Sascha Binder begonnen und auch sonst wurden Programm unterstützende Ambitionen frei.
Um so größer der schockierende Entschluß.
1991 entschloß sich der damalige Vorstand zu einer Umstrukturierung und beendete so die Ära einer erfolgreichen Einheit.
Rund 40 Aktive und damit der größte Teil der damaligen Tänzerinnen und Tänzer, erklärten sich mit ihren Trainern solidarisch. Das allein war die Motivation der beiden späteren Hauptinitiatoren der TSG Roßdorf Ralf und Margit Binder weiter zu machen und den treuen Aktiven ein neues Domizil zu schaffen.
Sie versuchten bei Roßdörfer Vereinen mit den Aktiven unter zu kommen. Dies scheiterte meist schon bei den Vorgesprächen.
Das Eisen war noch zu heiß, doch ein gutes Hufeisen schmiedet man glühend.
So wurde am 29.11.1991 ein neuer Verein gegründet. Der Name sollte sprechend sein.

Tanz, Sport und Gemeinschaft

Nach Vorstandsbeschluß entstand damit ein neuer Stern am Vereinshimmel - die Tanzsportgemeinschaft 1991 Roßdorf.
Ohne Frage sorgte man für eine entsprechende Satzung in der, wohl bemerkt, nicht nur der Tanz als Vereinsinteresse genannt wird. Auf kürzestem Wege wurde der Verein zu einem eingetragenen Verein und bekam die Eigennützigkeit anerkannt. Die TanzSportGemeinschaft 1991 Roßdorf e.V. wurde Mitglied im

Deutschen Tanzsportverbandes e.V. (DTV)
im Deutschen Sportbund,
Hessischen Tanzsportverbandes e.V. (HTV),
Landessportbunds Hessen e.V. (lsb h)
sowie im Deutschen Verband für Garde- und Schautanzsport e.V. (DVG)

Die Genehmigung von Trainingsräumen mußte "erkämpft" werden. In der Zwischenzeit wurde in der kalten Jahreszeit in einem umgebauten und extra beheizten Kuhstall der Hofreite Grünewald Tänze einstudiert und bei Oma Poth (Mutter von Margit Binder) im Rehbergsweg 6 Pailletten an die neuen Kostüme genäht. Agadou wurde fast zur Hymne der TSG, denn unter diesem Titel ertanzten sich die jungen Streiter Jahrelang die Herzen ihres Publikums und machten die TSG weit über die Grenzen Roßdorfs bekannt (und beliebt).
Natürlich wurden parallel eine große Anzahle an Tänzen eingeübt, mit denen man an dem Erfolgsniveau des Vorgängervereins anknüpfte. Schon bald erzielte die TSG auf nationalen wie internationalen WK (wieder) Erfolge. Nicht unbedingt selbstverständlich, denn schon in den ersten Jahren hatte die Zahl der Neulinge die Anzahl der aktiven Amateurtänzer verdoppelt. Die Mitgliederzahl wuchs innerhalb der ersten Jahre auf das dreifache heran und im zehnten Jahr nach der Gründung zählt der Verein rund 200 Mitglieder, mit einer mehr als gesunden Gewichtung zwischen Aktiven und Inaktiven als auch zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Ein gesunder Verein unter der Führung eines autonomen Vorstandes.

Das eigentliche Problem im zehnten Jahr zeigt die Trainingskapazität der TSG. Wir bräuchten eine 8 Tageswoche mit 25 Stundentage mehr Raum und Trainer (zu dieser Zeit 6). Und trotzdem! Für neue Aktive und Aktivitäten werden wir heute wie damals einen Weg finden, um Platz für diese Interessen zu schaffen.

Was der Verein seit 1991 so gemacht hat, werden sie sicher bald auf einer neuer Seite finden.

Stand: 14.06.2001
Aktualität
: 14.06.2001

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